Ein Garten ohne Rasenmähen und doch erfrischend grün mit Blütentupfern rund ums Jahr. Geht das überhaupt? Inspiriert von Auwald und Donaustrand entfaltet sich dieser kleine, individuelle Garten für Genießer.
Naturnahe Wildnis wurde in architektonische Strenge gefasst. Bäume, Sträucher und mehrjährige Stauden bilden eine stabile Grundstruktur. Ein- und zweijährige Wildpflanzen bringen Dynamik und Veränderung. Die Natur übernimmt nach und nach die Regie.
Auf der kargen Schotterbank finden Trockenheit liebende Gräser und Steppenblumen wie Kugeldistel, Klatschmohn, Nacht- und Königskerzen ideale Verhältnisse. Ein silber-blau-grauer Saum aus Weiden umspielt den symbolischen Altarm mit kleiner Sumpfzone aus Rohrkolben, Schwertlilie, Binsen und Schachtelhalm. Die roten Planken der Einfassung wecken Assoziationen an ein gestrandetes Boot.
Ein perspektivisch angelegtes Holzfloß aus Lärche führt über den Strand zur Oase. In dem aus weißen Textilparavents gebauten Kubus ist es – ganz im Kontrast zur kargen Umgebung – intensiv grün. Waldseggen, rote Engelwurz und orange Lilien schaffen eine frische Gartenatmosphäre. Grossblättrige Feigen werfen bizarre Schatten auf die Plane. Ein Mehlbeerbaum mit weißfilzigen Blättern und zart weißen Blüten verbindet das schattigkühle Innen mit dem heißen Draußen.
Neubert & Fuchs
Thomas Neubert und Sigi Fuchs
Ziegelofengasse 37
1050 Wien
www.neubert-fuchs.at